Soll der Platz des Europäischen Versprechens vollendet werden?

Die Namen von 15.000 Bürgern, die ein persönliches Versprechen zu Europa abgeben wollen, sollten auf 24 Platten vor der Christuskirche verewigt werden.

460.000 Euro sollte das Projekt ursprünglich kosten. 2.000.000 hat das Projekt die Stadt bisher gekostet. Weitere 1.700.000 müssten noch hinzukommen, wenn das Projekt wie geplant doch noch fertig gestellt werden soll.

Für 1,7 Mio. Euro wurde bisher eine `Namensplatte erstellt und in den Boden der Christuskirche eingelassen. Außerdem wurde der Vorplatz der Kirche geteert und mit Rahmen für 20 der noch fehlenden 23 Platten versehen.

Um die noch aufzuwendenen Kosten auf 1,3 Mio. zu drücken, soll jetzt auf die Verlegung von 3 Platten verzichtet werden. Auf den anderen werden die Namen dafür enger zusammen rücken.

Um den Platz doch noch fertigzustellen, will die Stadt 1 Mio. Euro aus Fördermitteln des Landes zweckentfremden, die eigentlich zur Ansiedlung von Gewerbe gedacht waren. Die dann noch fehlenden 0,3 Mio. sollen außerordentlich aus dem Stadthaushalt entnommen werden.

WAZ vom 20.03.13: Platz-Pläne sollen nun doch nicht platzen
RN vom 16.03.13: Einigung mit Gerz über Platz des Europäischen Versprechens
Kommentar: Der Platz des städtischen Erbrechens

Bildnachweis: Stadt Bochum

Themenvorschlag von Volker Dau


Soll der Platz des Europäischen Versprechens vollendet werden?

  • Einen solchen Platz brauchen wir in Bochum nicht. (42%, 11 Stimmen)
  • Für den Platz sollte kein weiterer Euro ausgegeben werden. (38%, 10 Stimmen)
  • Der Platz muss fertiggestellt werden, die Idee ist es wert. (15%, 4 Stimmen)
  • Dazu habe ich keine Meinung. (4%, 1 Stimmen)

Insgesamt abgegebene Stimmen: 26

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One thought on “Soll der Platz des Europäischen Versprechens vollendet werden?

  1. Eva Böcker on

    Wie wäre es, alle, die ein Versprechen abgegeben habe zu bitten, zur Finanzierung etwas beizutragen, ohne Zwang, aber mal sehen, was da zusammenkäme. In der Presse thematisieren und mal ausrechnen, wieviel jeder bezahlen müsste, wenn ca. 70 % etwas beiragen würden.
    Was ich nicht möchte, ist die Zweckentfremdung weiterer städtischer Mittel !

    freundliche Grüße

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