Soll die Castroper Straße Radstreifen erhalten?

Entlang der Castroper Straße soll zwischen Blumenfeldstraße und Klinikstraße für 6.000 Euro ein Radstreifen abmarkiert werden. Für weitere 12.000 Euro sollen 10 Parkplätze im der Häuser 50-56 abmarkiert werden.

Laut Verwaltung wird aktuell die Castroper Straße in diesem Bereich vom Autoverkehr nur einspurig genutzt. Die rechte Fahrspur wird teilweise beparkt aber nicht befahren. Somit kann diese Fahrspur als Radstreifen benutzt werden.

Die Kritiker dieses Vorhabens halten dieses für zu teuer und führen an, dass von den Radialstraßen das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben abhänge. Mit dem einspurigen Rückbau der Radialstraßen (wie beispielsweise an der Herner und Dorstener Straße) würden unnötige Staus erzeugt.

Der ADFC fordert hingegen: Alle Radialstraßen in Bochum müssen Radfahrern, Fußgängern und Kunden des ÖPNV mindestens ebenso gute Bedingungen bieten wie Autofahrern. Das heißt: Alle Radialstraßen brauchen breite Gehwege und hindernisfreie Radfahrstreifen.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung: 20130541
Kritik: CDU kritisiert rot-grüne Pläne für Radweg
ADFC: Stellungnahme zur Kritik der CDU

Bildnachweis: ADFC, Bochum


Soll die Castroper Straße Radstreifen erhalten?

  • Auto-, Radfahrer und Fußgänger müssen gleich gute Bedingungen haben. (50%, 14 Stimmen)
  • An alle Radialstraßen gehören Radwege. (36%, 10 Stimmen)
  • Parkplätze sind wichtiger als Radwege. (7%, 2 Stimmen)
  • Die Radstreifen sind zu teuer. (4%, 1 Stimmen)
  • Dazu habe ich keine Meinung. (4%, 1 Stimmen)
  • Alle Radialstraßen müssen 4-spurig für Autos ausgebaut sein. (0%, 0 Stimmen)

Insgesamt abgegebene Stimmen: 28

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One thought on “Soll die Castroper Straße Radstreifen erhalten?

  1. Wolfgang Hoinko on

    Sicher haben die Gegner Recht, wenn sie als Beispiel die Herner Str. etc. angeben. Hier entstehen immer wieder Staus, da nur jeweils einspurig. Andererseits müssen Hauptstrassen wie die Castroper Str. u.ä. unbeding mit
    Radwegen ausgestattet werden. Es gibt für Radfahrer, die z.B. von Grumme, Gerthe etc. zur Arbeit in die City, zum
    Hbf etc. fahren wollen, keine richtige Alternative zur Castroper Str. diesbezüglich. Man muß heute nicht mehr alles für die PKWs in Ballungszentren tun, sondern weiterhin die Radwege vernünftig, nicht nur für den Freizeitverkehr, ausbauen. Vielleicht gibt es doch noch eine Alternative, die von und zur City Richtung Grumme, Gerthe führt
    (z.B. Bergstr., Blumenfriedhof, Lohring, Wittener Str.) Hier sollten sich nicht nur die Fachleute, sondern auch
    Bürger zusammensetzen, die aktive Radfahrer sind!

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