Wie sollen Telekom- und Jusitzgelände neu bebaut werden?

Die aktuelle Bebauung von Telekom- und Jusitzgelände soll, wenn Amts- und Landgericht an den Ostring gezogen sind, abgerissen und neu bebaut werden.

Die Stadt will dort ein Einkaufs- und Dienstleistungszentrum errichten. 15-20.000 qm Einkaufsfläche soll das Einkaufszentrum maximal haben. Gewünscht ist, dass das Center statt einer geschlossenen eine offene Bebauung bekommt (siehe Plan oben).

Die Einkauscenterbetreibergesellschaft ECE, der bereits Drehscheibe und City-Point gehören, hat schon fast das ganze Telekomgelände gekauft. Wer das Gelände letztlich bebauen darf, dazu soll in nächster Zeit ein Ausschreibungswettbewerb durchgeführt werden.

Die Kritiker befürchten, dass ein Einkaufszentrum den Tod vieler jetziger Einzelhandelsgeschäfte bedeutet und das Einkaufszentrum zum „Citykiller“ wird.

Alternativ wurde bereits vorgeschlagen, auf dem Gelände einen Innenstadtpark einzurichten oder die Fläche für Wohngebäude zu nutzen. Auch wurde angeregt, die Fläche mit einer auffälligen Architektur zu gestalten, z.B. mit einer Freitreppe vom Husemannplatz aus.

Umstritten ist auch, ob die geplante Bebauung sich teilweise auch über den Husemannplatz erstrecken soll.

Grundsatzbeschluss des Stadtrates nebst Plänen: 20111832
Standpunkt IHK: Herausforderung und Chance – Standortentwicklung Viktoriastraße
Bebauungsvorschlag: Freitreppe am Husemannplatz
Kommentar: Citykiller

Bildnachweis: Ausschnitt Konsensplan, Stadt Bochum


Wie sollen Telekom- und Jusitzgelände neu bebaut werden?

  • Einen Park an dieser Stelle fände ich gut. (25%, 9 Stimmen)
  • Es sollte dort kein Einkaufszentrum gebaut werden. (19%, 7 Stimmen)
  • Die Bürger sollen zu der gewünschten Bebauung befragt werden. (19%, 7 Stimmen)
  • Der Husemannplatz sollte nicht bebaut werden. (14%, 5 Stimmen)
  • Architektonisch sollte auf dem Gelände was besonderes entstehen. (8%, 3 Stimmen)
  • Eine Wohnbebauung an dieser Stelle macht auch Sinn. (8%, 3 Stimmen)
  • Ein Einkaufszentrum bis 15.000 qm Fläche wäre OK. (6%, 2 Stimmen)
  • Der Husemannplatz kann ruhig teilweise überbaut werden. (0%, 0 Stimmen)
  • Das wäre ein guter Platz für ein großes Einkaufszentrum (über 15.000 qm) (0%, 0 Stimmen)
  • Dazu habe ich keine Meinung. (0%, 0 Stimmen)

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One thought on “Wie sollen Telekom- und Jusitzgelände neu bebaut werden?

  1. Wolfgang Hoinko on

    Abgesehen davon dass wir auf dem bisherigen Justiz- u. Telekomgelände keine Shopping-Mall benötigen, sollte man an Stelle bezahlbare normalausgestattete Wohnung, z.B. integriertes Wohnen, Betreutes Wohnen, Barrierefreies Wohnen. Seniorenwohnungen mit einem kleinen Begegnunspark und Spielplatz für Jung und Alt schaffen. Der Husemannplatz muß integriert und wesentlich verbessert werden. Desweiteren müssen die Geschäfte auf der gesamten Kortumstr. aufgebessert werden, freistehende Büro- und Geschäftsflächen dort in den ersten und zweiten Etagen zu Wohnungen umgerüstet werden, weitere Vermeidung von Vermietungen an Imbißbuden, Handyshops u.ä.
    Leider kann die Stadt Bochum und auch teilweise die City-Kaufmannschaft wenig Einfluß auf die Hausvermieter bzw. Eigentümer der Kortumstr.-Häuser ausüben, aber das muß doch gelenkt werden. Beim Bau einer neuen Shopping-Mall verkommt die Kortumstr. mit den Geschäften einschließlich Drehscheibe, Citypoint, Brückviertel, Stadtparkgalerie, Boulevard Bongardstr.garantiert.
    Mein o.g. Vorschlag der Wohnungsbebauung mit kleinem Park und Spielplatz auf dem derzeitigen Justiz- und Telekomgelände hätte für viele Bürger, nicht nur die dann da wohnen, Vorteile. Ältere Leute, aber auch Berufstätige
    kommen schnell (mit und ohne Rollator bzw. PKW) in die City. Ältere Leute haben täglich „Leben“, Ereignisse,
    Veranstaltungen etc. vor ihrer Haustür und trotzdem ruhiges Wohnen.Man sollte außerdem eine Markthalle nach
    südländischen Vorbild mit hochwertigen, frischen Lebensmitteln zwischen Husemannplatz und freiwerdenden Gelände an der Viktoriastr. anbieten.

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